Amazing Sydney!! Australia’s best…

7 06 2009

Mein Trip nach Sydney ist ja nun schon eine Weile geplant gewesen und am letzten Wochenende war es dann endlich soweit. Schon am Freitag wurden, mit frühem Aufstehen und ackern für die Assignments und anschließendem Lernen für die Klausur am Abend, die Voraussetzungen für ein paar entspannte und gleichermaßen aufregende Tage in Sydney geschaffen. Direkt nach der Klausur ging es auch gleich zur „Cocktail-Party“ nach Westend. Es ist mir zwar auch neu, dass oller Goon, gemixt mit komischem Goon nen Cocktail ergibt, aber man lässt sich ja gerne beraten.

Cocktail Party

Cocktail Party

Die Party war echt gut, vor allem Tanja und Christian, zwei aus dem schönen Swine-Flu-Land, die vorher noch auf einer Clown-Party zugegen waren und direkt von dieser in voller Montur zur Cocktail-Party gekommen sind, haben die ganze Sache noch mal ordentlich aufgepeppt. Gegen 3 Uhr morgens ging es dann auch auf den Heimweg, immerhin war ja gegen 6 Uhr der Zug zum Flughafen zu nehmen.

Mexican pan cake @ Pancake Manor

Mexican pan cake @ Pancake Manor

Mit einem kleinen Umweg zum Pancake Manor, einem sehr empfehlenswerten 24h Pfannkuchen-Bistro/Restaurant, war ich dann auch glatt gegen 5.15 Uhr in Paddington angekommen… das ließ mir noch Spielraum für 10 Minuten vor’m Flimmerkasten, bevor es dann auf zum Bahnhof ging. An der Roma Station ist mir dann auch Tanja, diesmal nicht im Clowns-Kostüm, dafür mit genauso wenig Schlaf, noch mal über den Weg gelaufen, die gerade auf dem Weg nach Byron Bay zum SkyDive unterwegs war.

Am Flughafen verlief alles sehr reibungslos. VirginBlue fliegt so ziemlich alle 30 Minuten von Brisbane nach Sydney und da wir zu früh am Flughafen waren, wurden wir gleich gefragt, ob wir nicht einen Flieger früher nehmen wollen. Bedeutet natürlich weniger gegammel am Flughafen und mehr in Sydney…

Nach 1 ½ Stunden Flug, immer noch keinem Schlaf und eigentlich auch keinen Plan, was man in Sydney überhaupt und dann auch noch zuerst machen sollte, waren wir endlich angekommen.

Erstmal ging es in Hostel im Stadtteil „Kings Cross“. Wenn man einfach Hostel nach Preis-/Leistungsverhältnis bucht ohne auf irgendetwas anderes zu achten, kann es dann auch schon mal passieren, dass man im Rotlichtviertel landet… ☺ Tagsüber aber sehr beschaulich, mit vielen kleinen Imbissbuden und Shops von denen auch nicht alle „Erwachsenen-Spielzeug“ verkaufen.
Auf Tipps von Freunden ging es nach erholsamen 20 Minuten im Hostel-Zimmer im „Eva’s Backpackers“, einem anscheinend von Deutschen eingenommenen Hostel, gleich mit der Sightseeing-Tour los und zwar nach Darlinghurst und Paddington, einer Art Szene-Bezirke Sydney’s mit vielen kleinen Shops, alten Häusern und einer lebendigen Schwulen- und Lesben-Szene, wie wir schnell feststellen konnten. Unser Ziel war aber der Paddington Market, auf dem an jedem Samstag haufenweise Krimskrams, wie z.B. Klamotten, Bilder, Cremes und was nicht sonst noch alles, angeboten werden. Ich habe mich dann doch eher daran gehalten mir meinen Weg durch die asiatische Küche zu bahnen, was dort auch sehr gut möglich war.

Paddington Reservoir

Paddington Reservoir

Auf dem Rückweg vom Markt zum Hostel sind wir dann auf das „Paddington Reservoir“ gestoßen, einem alten Industriegemäuer, das halb abgetragen ist. In diesem Gemäuer wurde dann eine Art Garten angelegt und das ganze sieht wirklich beeindruckend aus. Wenn man also in der Nähe ist, sollte man diesen Ort unbedingt mitnehmen.

Nachdem es spannend in Sydney angefangen hat, ging es dann auch gleich noch spannender weiter. Das Sydney Opera House stand gleich am ersten Abend auf dem Programm. Und zwar nicht nur tourist-like „Hin, Fotos, weg“ sondern mit dem Konzert „A Tribute to Louis Armstrong“ waren gleich der große Konzertsaal, James Morrison und das Sydney Symphony Orchestra mit dabei. Natürlich hat aber alles mit Fotos angefangen. Der Plan von Kings Cross zum Opera House zu laufen wurde gleich mal durch einen heftigen Regenschauer durchkreuzt. Also ging’s gemütlich mit dem Taxi los. Am Opera House angekommen ist man sofort beeindruckt. Das Gebäude an sich ist schon beeindruckend und zudem wurde es auch noch von beiden Seiten beleuchtet. Und wem das noch nicht genug ist, der braucht seinen Kopf nur ein bisschen zu drehen um das Stahlmonster „Harbor Bridge“ zu sehen. Auch Sydney’s CBD macht bei Nacht einiges her.

Sydney Opera House - Concert Hall

Sydney Opera House - Concert Hall

Nach unzähligen Fotos ging dann gegen 20 Uhr auch das Konzert los. Der Konzertsaal ist sehr groß und man ist sofort wieder beeindruckt. Das passiert einem in Sydney aber so und so öfter und man muss aufpassen nicht in asiatische … zu verfallen und mit lauten „Aaahhh’s“ und „Oohhh’s“ durch die Stadt zu laufen. James Morrison, ein berühmter australischer Jazz-Musiker, spielte Trompete und Klavier und wurde von einem Gitarrenspieler, einem Bassisten, einem Drummer, dem gesamten Sydney Symphony Orchestra und ab und an von Emma Pask, einer australischen Jazz-Sängerin und Entdeckung von James Morrison, begleitet. Höhepunkte waren die wirklich sehr guten Performances der Musiker, die einige der besten Songs von Louis Armstrong zum Besten gaben und die Geschichten über Louis Armstrong zwischendurch. Anhand von einem Song wurde eindrucksvoll gezeigt, dass Louis Armstrong sehr gerne alte Musik mit Jazz-Elementen aufgepeppt hat um daraus Welthits zu machen. Und was bietet sich da besser an als deutsche Marsch-Musik. Es ist schon ein bisschen komisch im Sydney Opera House bei einem Jazz-Konzert auf einmal deutsche Marschmusik zu hören, aber es war auch beeindruckend, wie durch kleine Änderungen am Tempo, einer anderen, lockeren Art die Trompete zu spielen und Bass, Drums und Gitarre hinzuzufügen, auf einmal Jazz-Musik daraus wird. Die letzte Zugabe von James Morrison war aber das erstaunlichste. Inmitten von über 50 Musikern mit all den unterschiedlichen Instrumenten wollte James Morrison dann beweisen, dass „less is more“ manchmal stimmt. So spielte er einen Song ganz alleine ohne die Unterstützung irgendeines anderen Musikers. In der einen Hand die Trompete, mit der anderen am Piano und beide Instrumente gleichzeitig gespielt. Und die meiste Zeit hat man nicht glauben können, dass es gerade eine One-Man-Show warm die einem da gerade geboten wurde.

Genug vom Sydney Opera House. Da ich ja erst seit knapp 38 Stunden wach war konnte ja noch nicht Schluss sein. Also ging es ab in Ivy’s, anscheinend einer der In-Clubs in Sydney’s CBD zur Zeit. Die Location war echt sehr gut und, anders als auf Brisbane’s Partys, wurde die meiste Zeit auch einigermaßen ordentliche und aktuelle Musik gespielt. Nach 4 Stunden dort sollte sich der Weg zum Hostel noch mal schwierig gestalten. Es war absolut kein Problem ein Taxi zu finden. Aber sobald man durch die wenig geöffnete Seitenscheibe erwähnt hat, dass man nach Kings Cross will, wurde diese schnell geschlossen und das Taxi fuhr ohne weitere Erklärungen weg. Und wenn das dann mit den nächsten 5 Taxen ähnlich abläuft fragt man sich doch kurz, ob der Rotlicht-Bezirk die richtige Wahl für das Hostel war ☺

Der nächste Tag war dann wieder für Sightseeing reserviert. Der Botanical Garden stand als erstes auf dem Programm und ist sehr empfehlenswert. Vor allem weil man von hieraus eine perfekte Sicht auf das Sydney Opera House und die Harbor Bridge hat. Danach ging es noch mal zum Opera House bei Tag und anschließend über die Harbor Bridge nach North Sydney. Neben spektakulären Aussichten auf Sydney und das Opera House von der Harbor Bridge aus, ist in North Sydney aber auch nicht so viel los. Also ging es von hier aus per Fähre zurück zum CBD.

Harbor Bridge & Opera House

Harbor Bridge & Opera House

Tag 3 in Sydney sollte von Stränden dominiert werden, auch wenn es mit knappen 15°C und ab und an nem Regenschauer nicht gerade das Wetter dazu war. Wieder mal auf Grund eines Tipps haben wir Manly links liegen gelassen und sind lieber nach Watsons Bay mit der Fähre gefahren. Manly und Watsons Bay liegen jeweils auf einer Seite am Eingang der Sydney Cove. Watsons Bay erinnert einen gleich nach der Ankunft and die 60-70’er Jahre in Amerika. Die Häuser sehen ähnlich aus und die ganze ruhige, verschlafene Atmosphäre erinnert einen an eine amerikanische Kleinstadt aus dieser Zeit. Das ändert sich aber sofort nach ein paar Metern und man steht inmitten von teuren Villen und großen Autos. In der Hoffnung von der Cove-Seite auf die Atlantik-Seite zu gelangen und von dort aus dann nach Bondi Beach zu schlendern, gingen wir zur Spitze der Halbinsel. Wir wurden enttäuscht, was durchschlendern zum Bondi Beach anging: irgendein Militärkomplex machte es unmöglich an der Atlantikseite wieder von der Halbinsel runter zu kommen. Dafür bekamen wir aber umso mehr an der Spitze geboten. Dort war zum einen ein „Heritage Track“, also eine Art Naturschutz-Park und eine wunderbare und einfach nur atemberaubende Aussicht auf die Sydney Cove. Das ganze wurde dann noch versüßt durch eine herrliche Klippenlandschaft. Man konnte dort einfach mal die Beine von einem Klippenvorsprung baumeln lassen und beobachten, wie 50 Meter unter den Füßen die Wellen an den Klippen brachen. Im Endeffekt waren wir froh den Touristenort Manly ausgelassen und uns lieber diese beeindruckende Gegend angesehen zu haben.

Watsons Bay Cliffs

Watsons Bay Cliffs

Nächste Station war Bondi Beach, der berühmteste Strand Sydneys. Bei bewölktem Himmel sieht dieser nicht soooo beeindruckend aus, aber die Vorteile eines solchen Strandes in der Nähe einer Großstadt sind schon nicht von der Hand zu weisen. Da es das Wetter wie gesagt nicht her gab haben wir auch nur ein paar Fotos, nach dem Motto „ich war hier“ gemacht und sind nach einem kleinen Apfelstrudel aus einer Bäckerei in der Nähe des Strandes wieder zurück zum Hostel. Den Abend haben wir dann beim Inder ausklingen lassen. Und wenn man schon mal mit Asiaten unterwegs ist, macht man das dann gleich Standesgemäß und isst alles mit Fingern. War auf alle Fälle eine lustige Erfahrung und gar nicht mal eine große Sauerei, wie ich ja zuerst befürchtet hatte.

Bondi Beach

Bondi Beach

Am letzten Tag ging es dann in die Blue Mountains. Dafür lohnt sich aber ein eigener Artikel der bestimmt bald folgen wird.

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One response

23 06 2009
tania or tanja as u call me hahaha

OMG it was so funny to discover this blog, as u can c i have nothing to do, since u and all of the others are not here anymore… thanks for telling everyone that i was wearing a clown costume at a coctail party… poor me!!!! it was terrible.
I had to put all the text into a translator, because u know i kind of understood the idea, but google had to tell me what were u talking about…
I miss u, c u at the end of this month!!!!

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