QUT… real assessment overload for the real world

15 05 2009

Mittlerweile waren die Vorlesungen an der Uni auch schon in vollem Gange. Ich studiere ja an der QUT, der Queensland Univeristy of Technology, und dort am Campus „Gardens Point“, direkt neben dem Botanischen Garten. Der erste Anblick des Uni-Geländes war schon sehr beeindruckend. Ein sehr schöner Campus, auf der einen Seite der Brisbane-River und auf der anderen der Botanische Garten. Wenn man nach einer Vorlesung aus den ständig unterkühlten Gebäuden kommt, stößt man Erstens gegen eine Warmwetterfront und fühlt sich Zweitens gleich wie im Urwald. Das nenne ich mal ein gelungenes Kontrastprogramm.

Was mich leider nicht so überzeugt an dieser „University of Technology“ ist die Technology… Die technische Ausstattung ist zwar einigermaßen aktuell, jedenfalls für eine Uni, aber zum Einen sind nicht genügend Arbeitsplätze vorhanden, so dass man meistens auf einen eigenen Rechner oder die eigene Ausdauer vertrauen muss. Und das Netzwerk ist schießt hier den Vogel ab. Wenn man mal eine Idee hat, die man schnell digital verarbeiten und speichern will, dann kann man sich kurz freuen, dass man die Idee gehabt hat und sie am Besten schnell wieder vergessen. Erstens müsste man ja den Kampf um einen Platz an der Sonne, respektive Computer, gewinnen und wenn man das geschafft hat, ohne das einem die Idee mit Hilfe diverser Buchrücken oder asiatischer Kampfkünste aus dem Kopf geprügelt wurde, muss man noch ein kleines, jedoch nicht unerhebliches Stück seiner Lebenszeit darauf warten, dass der Rechner startet… und das alles mit den asiatischen Kampfkünstlern im Rücken, die nur darauf warten, dass jemand beim Warten auf das Laden des Desktops, verhungert vom Stuhl kippt. Das klingt jetzt etwas übertrieben… ist es auch, hört sich aber gut an, oder?! So’n bisschen nach Abenteuer und Überlebenskampf.

Ansonsten fing die Uni recht gemütlich an, nach zwei Wochen kamen dann aber die ersten Assessments und es wurde jedem sehr schnell klar, dass das wohl nicht so locker wird, wie in Deutschland. Man hat hier viele kleine Belegaufgaben, die man dafür jede Woche oder an mehreren Terminen, verteilt über das Semester, abgeben muss. Und zumindest einer meiner Professoren scheint zu glauben, dass seine VL die einzige ist, die seine Studenten in diesem Semester haben. Die Fülle an Belegaufgaben, die er in unsere Runde schmeißt würde für 3-4 Kurse in Deutschland reichen.

Neben diesen kleineren Zeitproblemen, die sich gerade jetzt, so 4-5 Wochen vor Ende des Semesters, auftun, ist die Uni ansonsten ganz in Ordnung. Ich komme ganz gut mit und meistens sind die Vorlesungen eh recht langweilig, da bei vielen nicht wirklich Wissen vermittelt wird, sondern aktuelle Themen einfach nur etwas beleuchtet und diskutiert werden.

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One response

18 06 2009
Sebastian K.

Also wenn ich da an Horst seine Übungen und Belegaufgaben denke.
Vier Wochen vor Klausurzeit noch „schnell“ ein Java Spreadsheet schreiben war auch nicht ohne 😉
Aber vielleicht war er mal in Australien oder ein Australier hat bei ihm studiert und meint jetzt, er könne es besser.

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